Sprechstunden:
Montags 10 - 12 Uhr, Mittwochs 15 - 17 Uhr
Stadthaus 1
Raum 381

Sitzung des Arbeitskreises "Älter werden in Coerde" am 03.03.2016

14.00 Uhr, im Papst Johannes Paul Stift
Teilnehmer/innen: s. Teilnehmerliste
Leitung der Sitzung: Margareta Seiling, KSVM


Tagesordnung
1. Begrüßung und Vorstellungsrunde
2. Neuigkeiten aus der KSVM
3. Neuigkeiten zum Thema Taschengeldbörse in Münster, Manfred Poppenborg
4. Neueste Entwicklungen zum Thema in Coerde / „Mittendrin“
5. Berichte aus den Anderen fünf Gruppen der AG „Neue Ideen für die Altenarbeit in
Coerde“
6. Verschiedenes

 


Wegen der Erkrankung von Isabel Müller, DRK Kreisverband Münster e. V., Koordinatorin
des AK, wurde die Leitung der Sitzung übertragen auf Margareta Seiling, Kommunale
Seniorenvertretung Münster (KSVM).


TOP 1) Begrüßung und Vorstellungsrunde
Margareta Seiling entschuldigt Frau Müller und begrüßt die Anwesenden, besonders Herrn
Poppenborg, der als Referent geladen ist und Herrn Fleiss, der sich bereit erklärt hat, als
Technischer Leiter die Bau- und Renovierungsarbeiten in „Mittendrin“ zu planen und zu
koordinieren.
Die Vorstellungsrunde entfällt, da die Anwesenden persönlich miteinander bekannt sind.
Das Protokoll der letzten Sitzung ist genehmigt, da keine Einwände erhoben worden sind.


TOP 2) Neuigkeiten aus der KSVM
Margareta Seiling berichtet von den Neuwahlen zur KSVM im Dezember 2015. Es wurden
alle 15 Kandidatinnen und Kandidaten,die sich zur Wahl stellten, gewählt. Leider war die
Anzahl der Kandidierenden nicht höher, so dass keine Kandidaten/ Kandidatinnen für die
Reserveliste vorgemerkt und gewählt werden konnten.
Den Vorsitz übernimmt Martin Schofer (nach Wiederwahl), erste Stellvertreterin ist Margarete
Seiling, zweiter Stellvertreter ist Klaus Stoppe.
Es wird schon jetzt geworben für die Mitarbeit in der KSVM in der Zukunft.
Die monatlichen Sitzungen der KSVM sind öffentlich.
Ein Klausurtag und zwei Sitzungen haben in der neuen Sitzungsperiode bereits
stattgefunden. -
Die wichtigsten Aufgaben der KSVM
Die KSVM hat Rede-und Antragsrecht in drei Städtischen Ausschüssen:
 im Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung-
 im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen –
 im Sportausschuss
Stimmberechtigte Mitglieder sind benannt worden für die
Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung, für die Konferenz Alter und Pflege und für die Gesundheitskonferenz
Weitere Schwerpunkte der Arbeit in den nächsten 3 Jahren sind Projekte, die von uns in
Kooperation mit dem Gesundheitsamt, der VHS und dem Seniorenrat initiiert und
durchgeführt werden.
Die drei Arbeitskreise - sind offen für Externe.
• Stadtentwicklung und Verkehr, Belange von Menschen mit Behinderungen
• Interkulturell und International
• Frauen im Alter
(Nähere Informationen erhalten Sie im Büro der KSVM Tel: 0251-4923362 )


TOP 3) Neuigkeiten zum Thema Taschengeldbörse in Münster, Manfred
Poppenborg, KSVM
Herr Poppenborg berichtet von drei wissenswerten Aktionen für Senioren in Münster.


Silver Gaming
In der Stadtbücherei ist eine Station zu finden, die sich dem Thema Spiele für Erwachsene
und Senioren widmet. Dort findet man z. B. Konsolen auf denen 4 Personen gegeneinander
spielen können und PC's als Spielgeräte, die für Senioren geeignet sind. Möglichkeiten,
Hilfen durch Mitarbeiter zu bekommen sind vorgesehen.Veranstaltungen zu diesen Geräten
können gebucht werden.
In der Diskussion wurden die positiven Aspekte des Siver Gaming von Herrn Poppenborg
hervorgehoben: Der Wert dabei liegt in der geistigen Aktivität und Herausforderung durch
das Spiel, in der Förderung der Fingerfertigkeit und der Konzentration und in der
Gemeinsamkeit des Tuns - gegen die Einsamkeit im Alter.


Kooperation mit der Sparkasse „Senioren und Digitalisierung“
Die Sparkasse Münster sucht das Gespräch mit der KSVM, um mögliche Aktionen zu
initiieren. - Es geht um „Senioren und Digitalisierung“. - Die älteren Kunden sollen aktiv auf
den Weg der Digitalisierung mitgenommen werden. Es soll aber auch gemeinsam mit
Senioren danach gesucht werden, welche Alternativlösungen im Bedarfsfall angeboten
werden können.
Die freie Entscheidung für verschiedene Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit den Kassen
soll gefördert werden. Bei allen Bestrebungen muss eine soziale Diskriminierung vermieden
werden.
Die Einwände der Anwesenden betreffen die Gewinnmaximierung der Sparkassen durch
Einsparung beim Personal und durch die Schließung von Filialen. Sie werden nicht weiter
diskutiert.


Taschengeldbörse
Das Projekt Taschengeldbörse ist seit einiger Zeit in der Planung.
Es kann jetzt gemeinsam mit der Magdalenenstiftung in die nächste Phase gehen, nachdem
die organisatorischen Vorarbeiten erledigt sind. Zu den wichtigen Vorbereitungen gehört die
Erstellung des Internetauftritts, damit die jungen Menschen und die Hilfesuchenden
registriert- und die wichtigen Voraussetzungen z. B. Adressdaten erfasst werden können. Es
geht um Schüler von 14 bis zu 18 Jahren, die die Einwilligung der Eltern oder der
Erziehungsberechtigten vorlegen müssen, es geht um Versicherungsfragen, es muss
überprüft werden, ob der Auftrag adäquat ist. Reine Handwerkerleistungen, die gewünscht
sind, z. B. sind ausgeschlossen.
Die jungen Menschen sollen jeweils für ihren Einsatz mindestens 5 € erhalten. Andere
Möglichkeiten können vereinbart werden.
Zwei Quartiere sind ausgewählt worden, in denen die Aktion beginnt: Gievenbeck und
Südviertel -
Wichtige Fragen der Anwesenden: Können nur Einzelpersonen die Taschengeldbörse in
Anspruch nehmen? Herr Poppenborg weist dazu auf die Steuerungsgruppe, hält aber
derartige Optionen für möglich.
Können sich auch Coerderaner melden? - Herr Poppenborg: Dazu müssen die
Verkehrsmöglichkeiten von beiden Seiten bedacht und ev. akzeptiert werden.


TOP 4) Neueste Entwicklungen zum Thema in Coerde / „Mittendrin“
Die Arbeitsgruppe Seniorentreff in Coerde mit Herrn Steinforth, der die Kontakte mit der Fa.
Strotmann aufgebaut und gehalten hat, kann auf Erfolge zurückblicken. Als Technischer
Leiter in der Bau- und Renovierungsphase des ehemaligen Lokals Spielothek, jetzt genannt
„Mittendrin“, konnte durch Vermittlung von Herrn Abbing Herr Fleiss gewonnen werden.
Herr Fleiss berichtet von dem Stand der Planungen und den Entwicklungen.
Das Wichtigste zuerst: Der Entwurf des Mietvertrages liegt vor und er wurde der AWO, Frau
Hess, schon vor einiger Zeit zur Unterschrift übergeben. Alle Aktionen, die Herr Fleiss in die
Wege leiten möchte, Antrag auf Nutzungsänderung bei der Stadt, Aufträge an Handwerker
usw. können erst beginnen, wenn der Mietvertrag unterschrieben vorliegt.
Herr Fleiss berichtet:
• die Baupläne sind zur Einsicht vorhanden,
• die Nutzungsänderung kann relativ schnell eingeholt werden,
• die Handwerksbetriebe (alle aus Coerde) sind bereit, schnellstmöglich mit der Arbeit zu
beginnen
• die Kosten für die Handwerker dürften bei ca. 6.500 € liegen, darin eingeschlossen die
Änderung einer Toilette in behindertengerechten Zustand
Besonderer Dank gilt Herrn Fleiss für seinen Einsatz!


TOP 5) Berichte aus den anderen fünf Gruppen der AG „Neue Ideen für die
Altenarbeit in Coerde“
Die Arbeitsgruppe „Treffpunkt“ s. o.
Die Arbeitsgruppe „Sauberkeit auf Plätzen und Wegen“ trifft sich am Montag
Die Arbeitsgruppe „Handarbeitskreis?“ mit Frau Lamken und Frau Wübbena-Becker hat über
6 Monate ihr Angebot offen gehalten, aber es gab keine Interessentinnen
Die Spiele-Nachmittage im Papst Johannes Paul Stift, angeboten von ZWAR, werden
langsam von einigen regelmäßiger besucht
Das Frühstück am Freitag-Vormittag ist ebenfalls ziemlich etabliert


TOP 6) Verschiedenes

1. Herr Beckmann berichtet, dass auf dem Gelände der Andreas Kirchengemeinde
eine Seniorenwohnanlage mit 15 Wohneinheiten errichtet werden soll. Die Pläne liegen ihm
vor.
2. Die Forderung, den unterschriebenen Mietvertrag beizubringen, wird von den
Anwesenden wiederholt.
Vordringlich dazu ist es, darüber mit Frau Hess in Kontakt zu kommen. Nur nach Vorlage des
unterschriebenen Mietvertrages können die laufenden Aktivitäten für die Eröffnung des
„Mittendrin“ in Gang gehalten und fortgesetzt werden.
3. Für die Weiterentwicklung des „Mittendrin“ werden zwei Vorschläge gemacht:
Einrichtung eines Repair-Cafes und einer Fahrrad-Reparatur-Werkstatt


Münster, den 21. März 2016
Margareta Seiling, Protokollführung