Sprechstunden:
Montags 10 - 12 Uhr, Mittwochs 15 - 17 Uhr
Stadthaus 1
Raum 381

Protokoll der Arbeitskreis Sitzung vom 07.09.2016

Ort: Kardinal-von-Galen-Stift
__________________________________________________________________
Top 1: Begrüßung
Herr Kriegeskorte begrüßt die Anwesenden und als besonderen Gast Herrn Schönlau.


TOP 2: Bericht aus der Kommunalen Seniorenvertretung
Herr Schräder berichtet von der „Taschengeldbörse“, ein Kooperationsprojekt der Kommunalen Seniorenvertretung und „von Mensch zu Mensch“. Die Taschengeldbörse Münster ist eine Kontakt-/Koordinierungsstelle. Sie nimmt Anmeldungen hilfsbereiter jugendlicher Schüler/innen von 14 bis 17 Jahre und Hilfe suchender älterer Menschen entgegen, die Unterstützung im Garten und im Haushalt benötigen. Das Projekt ist erfolgreich angelaufen, jedoch fehlen zurzeit noch Senioren, die die Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Ehrenamtliche sind während der Sprechstunde im Gesundheitshaus jeden Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr telefonisch und persönlich erreichbar und vermitteln den Kontakt zwischen Jung und Alt. Tel.: 0251 – 14917752

Das Projekt „Wohnen für Hilfe" führt in Münster und vielen anderen Städten weltweit Senioren und junge Menschen zusammen. Die Senioren stellen kostenlosen Wohnraum zur Verfügung und profitieren im Gegenzug von kostenfreier Hilfe z. B. in Haushalt oder Garten.
Kontakt: Ursula und Erwin Stroot, Hansahof, Aegidiistr. 67, 48143 Münster, Telefon: 0251 - 54 16 7

ANTI ROST ist eine Ehrenamtliche Seniorenhilfe für Kleinstreparaturen und haushaltsnahe Dienstleistungen, erreichbar im Gesundheitshaus, Gasselstiege 13, 48159 Münster, Tel. 0251 – 68 69 69 4, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Bürozeiten Mo bis Do 10 bis 16 Uhr und Fr 10 – 13 Uhr
Herr Schönlau regt an, die Projekte in der BV vorzustellen.

In Gremmendorf/Angelmodde soll ein Neustart der Initiative „von Mensch zu Mensch“ Anfang 2017 erfolgen.

Frau Menke von der Altenhilfe- und Pflegeplanung beim Sozialamt der Stadt Münster berichtet vom geplanten Vernetzungstreffen aller Arbeitskreise „Älter werden in“ am 15.11.2016 im Paul-Gerhard-Haus. Fachliche Inputs werden zu den Themen Seniorenportal, „von Mensch zu Mensch“ und „Gesund älter werden“ gegeben. Im Anschluss daran wird es Gelegenheit zum Austausch geben, die Arbeitskreise können sich jeweils auf einer Stellwand mit ihren Arbeitsschwerpunkten darstellen. Die Einladung erfolgt über den Verteiler.

Am 22.09.2016 findet die Veranstaltung „gesund älter werden in Münster“ im Stadtweinhaus und am 19.11.2016 in Wolbeck im Achatius-Haus statt.


TOP 3: Schwerpunktthema Angelmodde – Gespräch mit Herrn Schönlau
Grundsätzlich fehlen im gesamten Südosten Begegnungsstätten, bzw. entsprechende Räumlichkeiten für Vereine, Senioren, Jugendliche…. Im Kardinal-von-Galen-Stift stehen grundsätzlich Räume zur Verfügung – ab 18:30 Uhr auch ein großer Raum. Ein entsprechender Bedarf kann beim Oberbürgermeister angemeldet werden, bzw. ein Bürgerantrag nach § 24 Gemeindeordnung gestellt werden.

Herr Schräder will im Namen der Kommunalen Seniorenvertretung das Thema Bürgerbus mit den Stadtwerken erörtern. Einige Ortsteile, wie z. B. die Bernhard Kirche und der Friedhof sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht erreichbar. Die Buslinien 6 und 8 sind meist sehr voll und für Senioren mit Rollator schlecht zu nutzen. Das Problem ist den Stadtwerken bekannt. Ein barrierefreier Einstieg in allen Bussen soll laut Herrn Schönlau vorangetrieben werden.

Bänke und öffentliche Toiletten fehlen im Stadtgebiet Angelmodde, allerdings müssen noch konkrete Standortvorschläge ermittelt werden. Die Situation rund um den Clemens-August-Platz ist seit Jahren auch Thema in der Bezirksvertretung. Über die Jahre sind dort immer mehr Geschäfte weggegangen. Auch die Sparkasse und die Begegnungsstätte der AWO wurden geschlossen. Eine Poststelle fehlt ganz. Vielleicht könnte diese im K & K Markt angesiedelt werden. Herr Schönlau berichtet, dass seit Jahren die verschiedensten Ämter der Stadtverwaltung mit dem Thema befasst waren und nach wie vor sind. Im Frühjahr 2016 wurde ein Dorfkonzept in Auftrag gegeben. Einzelhandel in Form von kleineren Geschäften dort anzusiedeln ist schwierig, weil diese in der Regel teurer sind und nicht angenommen werden. Viele Überlegungen wurden bereits erörtert (Bouleplatz, Dienstleister wie z. B. Physiotherapeuten, Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe wie z. B. ein Treffpunkt / Lokal, eine Großtagespflege für kleine Kinder, eine Tagespflege für Senioren…). Es wurden verschiedene Gespräche geführt, allerdings sind die Häuser im Privatbesitz, so dass die Einflussmöglichkeiten der Stadt beschränkt sind. Eventuell könnte die Stadt versuchen, Gebäude aufzukaufen.

Problematisch ist der Verkehr auf Höhe des Clemens-August-Platzes am Schütthock. Ältere Menschen (aus / zum Kardinal-von-Galen-Stift) und Kinder / Mütter mit Kleinkindern (zum Familienzentrum St. Bernhard), die die Straße überqueren, um z. B. zur Bushaltestelle zu gelangen, sind gefährdet, weil viele Autofahrer an der Stelle schnell fahren. Die Einrichtung einer 30er Zone, Installation von Bodenwellen, eines Zebrastreifens oder einer Fußgängerampel sollten diskutiert werden.

Herr Kriegeskorte weist auf die Möglichkeit hin, zusammen mit Frau Rüther von der Stadt Münster eine Stadtteilbegehung zu machen, um zu schauen, wo u. a. die Barrierefreiheit ausgebaut werden müsste. Er will sich um einen Termin kümmern.

Für 2017 könnte eine Zukunftswerkstatt für Angelmodde organisiert werden.
Die Erfahrung vieler Teilnehmer hat gezeigt, dass die 65 – 70 jährigen schwer erreichbar sind.


Münster, im Januar 2017
für das Protokoll
Margarete Bollrath
Caritasverband für die Stadt Münster e. V.