Sprechstunden:
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Stadthaus 1
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Protokoll der Sitzung des AK "Älter werden in Hiltrup" am 14.09.2015

Ort:                  Schwerhörigenbund Ortsverein Münster und Münsterland e.V. , Westfalenstraße 197, 48165 Münster

Datum:            14.09.2015

Uhrzeit:           15.30 – 17.30 Uhr

 

Top 1:            Begrüßung und Festlegung der Tagesordnung

Frau Huesmann übernimmt erstmals die Moderation des Arbeitskreises.

Die vorgesehenen Tagesordnungspunkte 3.-5. entfallen und werden durch die Vorstellung der Hospizbewegung Münster e.V. ersetzt.

Herr Brackmann stellt den Schwerhörigenbund vor. Der Schwerhörigenbund befindet sich seit 1978 am jetzigen Standort und bietet viele Veranstaltungen zum Thema Schwerhörigkeit.

 

Top 2:            Standortentwicklung Hiltrup-Ost – Referent Herr Weigt/ Stadt Münster

Herr Weigt, Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes Münster, stellt die Ergebnisse des Modellvorhabens Hiltrup-Ost vor. Im Fokus des Projekts liegt das Gebiet um die Ringstraße- und Heerdesiedlung. Hintergründe dieses Projektes sind der voranschreitende Strukturwandel Hiltrups-Ost vom Familienstadtteil zum Mehrgenerationenstadtteil und die Zunahme von Ein- und Zweipersonenhaushalten in der Altersgruppe der über 60-Jährigen. Die durchgeführte Wohnviertelanalyse offenbarte zudem eine generelle Bevölkerungsabnahme, bei gleichzeitiger Zunahme Älterer und Hochbetagter in der betrachteten Stadtzelle Ringstraße.

Auf Grundlage einer Potenzialanalyse und einer mit BewohnerInnen und EigentümerInnen durchgeführten Zukunftswerkstatt wurden in Kooperation mit der Fachhochschule Münster, Zukunftsbilder für die Gestaltung des genannten Bereiches erarbeitet. Zentrale Ergebnisse sind eine angestrebte Mischnutzung in deren Zentrum ein neu gestalteter „Dorfplatz“ liegt, um den sich eine KITA, barrierefreies Wohnen, Mehrgenerationenwohnen, ein Wohncafé und ein Quartiersstützpunkt gruppieren. Gemäß dem Wandel Hiltrup-Ost zum Mehrgenerationenstadtteil, soll hier ein Raum für „gemeinsames (er)leben“ aller Altersgruppen geschaffen werden. Aus der durchgeführten Potenzialanalyse ergibt sich zudem die Frage, inwieweit eine Innenentwicklung stattfinden kann, da durch den angrenzenden Sportplatz die Bestimmungen des Emissionsschutzes beachtet werden müssen.

Betont wird hierbei, dass das Projekt sich lediglich in der „Vorvorplanungsphase“ befindet.

 

Die neue städtische Sozialarbeiterin des Quartiersmanagements Hiltrup Ost  Yvonne von Kegler wird vorgestellt. Sie wird zum 1.10.2015 ihre Arbeit aufnehmen.

 

Details zu dem Projekt finden Sie unter folgenden Links:

http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pdf/61_wohnen_hiltrup_hintergrund_auftrag_zielstellung.pdf

http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pdf/61_wohnen_hiltrup_ost_seite_26_35_gemeinsam_erleben.pdf

 

Top 3:            Hospizbewegung Münster e.V. – Referent Herr Brockmann

Der Verein Hospizbewegung Münster besteht seit 1991 und befindet sich an der Sonnenstraße 80.

Angeboten wird eine ehrenamtliche Sterbebegleitung im Sinne einer psychosozialen Unterstützung. Die Begleitung erfolgt 1:1 in der Regel 1-2 wöchentlich durch eine ausgebildete Person. Zurzeit sind für den Verein 38 BegleiterInnen tätig, wobei sich momentan 12 weitere BegleiterInnen in Ausbildung befinden.

Zudem bietet der Verein eine umfassende Trauerbegleitung, sowohl in Form von Einzelbegleitungen als auch in Trauergruppen an. Die Einzeltrauerbegleitung beschränkt sich auf 6-8 Kontakte zum Betroffenen. Die Trauergruppen treffen sich einmal wöchentlich. Hinzu  kommen wechselnde Angebote, wie Wanderungen oder das „Sonntagsfrühstück“.

Der Verein veranstaltet zudem Informationsveranstaltungen zu Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.  

 

Weitere Informationen im unten stehenden Link:

http://www.hospizbewegung-muenster.de/

 

Top 4:            Neues aus den Einrichtungen aus dem Stadtteil

 

  • Stadt Münster Sozialamt Altenhilfe/Pflegeplanung : Frau Menke weist auf das Projekt Wünschewagen des ASB hin. Hier geht es darum, Menschen in der letzten Lebensphase einen Wunsch , wie Besuch eines Konzertes o.ä. zu ermöglichen
  • Meyer- Suhrheinrich Stiftung: Es wurde das Marie-Mobil, ein aufsuchender Betreuungsdienst eingerichtet. Die Leistungen sind als Betreuungsleistungen nach dem SGB XI abrechenbar
  • Alte Post – Berg Fidel: Hier ist eine neue Gruppe „Von Mensch zu Mensch „ eingerichtet worden. Bislang sind drei Personen in diesem Rahmen tätig.
  • Infopunkt Hiltrup: Der Standort des Infopunktes wechselt zum1.1.2016 in die Räumlichkeiten von „ Schreib und Spiel“ ebenfalls an der Marktallee. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei und gut erreichbar.
  • Seniorenportal Münster: Es sollen weitere Themen auf der Startseite des Portals aufgenommen werden.

      Seniorenvertretung: Am 23.11.2015 wird die neue Seniorenvertretung gewählt.

  • Zeitraum Alexianer Hiltrup: Die Smartphone- und Tabletschulungen werden sehr gut angenommen. Hinweis auf die Ausweitung des Freifunkes in Hiltrup.
  • Seniorenforum der Gemeindediakonie: Die Umbauarbeiten sind abgeschlossen. Der Zugang ist jetzt barrierefrei. Am 23.09.2015 findet ein Infotag zu Wohnen im Alter statt.
  • Caritas vor Ort: Schuldenfrei im Alter, Migrationssprechstunde

http://www.caritas-ms.de/hilfe-beratung/schuldnerberatung/caritas-vor-ort-beratungsstellen/

 

 

 

Top 5:            Verschiedenes

 

                       Die Broschüre  Älter werden in Hiltrup , Amelsbüren , Berg  Fidel aus Februar 2014 wird zur Zeit aktualisiert. Es sind bereits viele Veränderungen eingearbeitet. Weitere Hinweise bitte an: bernadette.huesmann@caritas-ms

Veranstaltungsankündigungen des Schwerhörigenbundes:

-       19.09.15: Vortrag von Prof. Adam zum Thema „Sterben müssen wir, aber wie?“ um 15 Uhr bis 17:30 Uhr im Hörbehindertenzentrum, Westfalenstr. 197, Münster

-       23.09.15: Infotag „Älterwerden in Hiltrup

-       03.10.15: Herbstseminar zum Thema Hörgeräte „ Informieren, anfassen, ausprobieren“ im Franz Hitze Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster

 

Die nächste Sitzung des Arbeitskreises findet am 14.03.15 von 15.30 bis 17.30

im Marienheim statt.

Um Rückmeldungen zu gewünschten  Tagesordnungspunkten wird  bis Ende Januar 2016 gebeten

 

 

i.A.

Eva Kortmann