Sprechstunden:
Montags 10 - 12 Uhr, Mittwochs 15 - 17 Uhr
Stadthaus 1
Raum 110
0251 492 60 80

Protokoll vom 22.09.2014

Protokoll Arbeitskreis „Älter werden in Kinderhaus“ vom 22.09.14 im Haus Wilkinghege 

  • Begrüßung durch Herrn Duttmann und Frau Laurenz
  • Verabschiedung des letzten Protokolls

 

  • Frau Völker-Honscheid stellt das Projekt des Stadtsportbundes „Bewegt ÄLTER werden in NRW“ vor. Bewegung heißt auch, gesund älter zu werden. Gedacht ist auch an Projekte für Menschen mit Demenz. Sportvereine und einzelne Gruppe können sich bewerben für entsprechende Maßnahmen in ihren Verbänden und Einrichtungen. Der Stadtsportbund ist behilflich bei der Suche und der Ausbildung von Kursleitern und der Beantragung weiterer Kosten. Sicherlich muss auch Idealismus mitgebracht werden für die Sache und es ist auch an eine Kostenbeteiligung durch die Teilnehmer gedacht. Eine informative PP ist beigelegt. Es wurde darauf hingewiesen, dass es in Kinderhaus eine Zwar-Boulegruppe gibt, an der jeder teilnehmen kann. Auch wurde hingewiesen auf die bestehenden Trimmpfade (z. Z. nicht nutzbar), die im Stadtteilkonzept bereits aufgenommen sind

 

  • Herr Wirbelauer stellt seine Einrichtung vor. 65 Einzelzimmer - 20 mit Tandembad. Größen zwischen 15 und 35 qm. Die Zimmer werden unmöbliert, bis auf das Pflegebett, vermietet. Sogar der Hund kann mitgebracht werden, wenn die Versorgung gesichert ist. Das Haus bietet Pflege und Wohnen als integrative Wohnform an. Individuell wird bei jedem Bewohner der Bedarf an Betreuung und Pflege erfasst und entsprechend dem Verlauf einer Erkrankung angepasst. Das „Paradies“, die ehemalige Klosterkirche, wird genutzt für Veranstaltungen und Angebote des Hauses, kann aber auch von Bewohnern und Außenstehenden angemietet werden für Feste und/oder Familienfeiern. Eine gute Anbindung zum Stadtteil wird z. B. durch Chorveranstaltungen, Besuche des örtlichen Kindergartens, eine Kooperation mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium, regelmäßige Gottesdienstes der Pfarrgemeinde und durch Besuche der Seniorengemeinschaft von Bewohnern gesichert. Nicht befriedigend sei die räumliche Anbindung an den Stadtteil. Eine fußläufige Verbindung besteht nur an der Hauptstraße, Radfahrer und Fußgänger begegnen sich gegenläufig, der Weg ist unbeleuchtet und morgens und abends gibt es ein enormes Verkehrsaufkommen. Es fehlt eine Zuwegung für Rollstuhlfahrer und Fußgänger, die nicht an der Straße entlang führt. Eine Möglichkeit könnte bestehen durch eine Verlängerung des Idenbrockweges. Das Land ist in privater Hand und es sind Verhandlungen über einen Kauf oder ein Wegerecht erforderlich. Diese Verhandlungen seien bisher sehr schleppend verlaufen, berichtet Herr Wirbelauer. Herr Rosenau, der das Problem als Stadtteilpolitiker bisher noch nicht kannte, will sich der Sache annehmen.

 

 

  • Frau Christine Menke, Sozialamt Münster, hat sich als Nachfolgerin für Herrn Schulze aufm Hofe im Arbeitskreis vorgestellt. Sie ist zudem als Geschäftsführerin der Pflegekonferenz und für die Bedarfsplanung ambulante Pflege, sowie seniorengerechtes Wohnen im Quartier zuständig.

 

• Verschiedenes

Die Fertigstellung der Broschüre über die Seniorenangebote im Stadtteil wird sich in das nächste Jahr 2015 hinziehen. Beim Jubiläumsfest 30 Jahre - Idenbrockplatz, hat sich der Arbeitskreis am 31. August mit einem gemeinsamen Stand der kommunalen Seniorenvertretung und der Caritas vor Ort - Beratungsstelle vorgestellt.

 • Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am Montag, den 20.04.2015 in der Markus-Gemeinde statt. Es wurden Themenvorschläge, wie Pflege, Wohnen und Kommunaler Sozialdienst angeregt.