Sprechstunden:
Montags 10 - 12 Uhr, Mittwochs 15 - 17 Uhr
Stadthaus 1
Raum 381

Protokoll des Treffens des AK-Soziales im Stadtweinhaus am 15.08.2013

Teilnehmer:  Herr Schofer, Frau Klein-Reid, Frau Laurenz, Frau Hammes 

Nicht anwesend:  Frau Chudziak, Frau Wirmer, Herr Türck 

Gast ab 11.00 zum Thema "Gesünder leben im Alter":  Frau Marion Lischka von der Diakonie

Begrüßung durch Herrn Schofer

Info zur Zusammensetzung des Ausschusses Soziales und deren Aufgabengebiete:

 

Bearbeitet werden sollen Aufgaben aus dem Sozialausschuss der Stadt, der Pflegekonferenz, des AK Demenz, der Projektgruppe „Gesund  älter werden in Münster“ und allgemeine Fragen der Gesundheit, der Pflege und der ambulanten und stationären Hilfen.

Unsere Ziele:  Die Infos aus den o.g. Gruppen zusammenzutragen, für eine Meinungsbildung zu den Schwerpunktthemen, und dadurch Zuarbeit für die Arbeitstreffen der KSVM zu leisten. Darüberhinaus können auch eigene Projekte vorbereitet werden.

Die Anwesenden sprachen sich einstimmig dafür aus, dass Sprecher Martin Schofer und stellvertretende Sprecherin Hedwig Chudziak wird, da diese die Seniorenvertretung in dem Ausschuss „Soziales“ der Stadt vertreten.

Marion Lischka, Diakonie Münster, stellte sich vor.

Im Rahmen der Armutsbekämpfung der Stadt Münster soll in einem Modellprojekt für 2 Jahre erprobt werden, wie die „verborgenen“ Armen erreicht werden können.

Das Projekt ist auf 2 Innenstadtbereiche beschränkt. Frau Lischka (1/2 Stelle) soll neben Infoveranstaltungen, Medien entwickeln und auch Hausbesuche bei betroffenen Älteren machen.

Die Anwesenden gaben zu bedenken, dass der geplante Einzugsbereich aus ihrer Sicht zu groß sei. Zugangswege über ausgewählte Arztpraxen und Apotheken wurden angesprochen und über welche sonstige Medien/Hilfen eine Kontaktaufnahme möglich wird.

Frau Lischka bedankte sich für die engagierte Begleitung.

 

Martin Schofer informierte, dass aus seiner Sicht die Entwicklung in den Pflegeberufen sich dramatisch zuspitzt. Engpässe gibt es schon jetzt überall.

Fehlendes Personal kann in Zukunft dazu führen, dass stationäre und ambulante Hilfen nicht aufrecht erhalten werden können bzw. nicht weiter entwickelt werden können.

Diese Fragen sind hochpolitisch. Es stellt sich die Frage, ob nicht öffentlichkeitswirksam auf diese Entwicklung aufmerksam gemacht werden muss z.B. mit Aktionen im Landtag oder vor dem Landtag.

Es wird beschlossen, in der nächsten Sitzung der Kommunalen Seniorenvertretung einen Tendenzbeschluss herbeizuführen.

Bei Zustimmung soll die Landesseniorenvertretung wegen gemeinsamer Aktionen in 2014 angesprochen werden.

Weiter wurde hingewiesen auf eine Veranstaltung im Gesundheitshaus am 17.10. zum Thema "Gesund älter werden in MS".

Nächstes Treffen AK-Soziales am 02.10. um 10.00 Uhr im Stadtweinhaus 

Jutta Hammes
Martin Schofer