Sprechstunden:
Montags 10 - 12 Uhr, Mittwochs 15 - 17 Uhr
Stadthaus 1
Raum 381

1. Sitzung des Arbeitskreises

Jutta Hammes begrüßte die erschienenen Mitglieder, die zur konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises Wohnen (AK Wohnen) zusammengekommen waren. Sie legte einen Vorschlag zum ersten Gespräch vor.

 Vorschläge zur Arbeit könnten etwa Vorbilder auf Stadtebene wie Villa Vera oder die Bremerstadtmusikanten und Procura sein, – oder Talkshow trächtige wie die von Henning Scherf. Erstrebenswert sei eine harmonische Hausgemeinschaft und/oder Nachbarschaft. Über die Einbeziehung der Pflege muss noch eingehend nachgedacht werden. Jutta Hammes erläuterte das von der Stadt getragene und von Frau Fahl geleitete Netzwerk für die Gruppen „Gemeinschaftliches Wohnen".

Christina Wienhues zeigte ein konkretes Projekt auf: die alte Mauritzschule. Da das Gelände und das Gebäude im städtischen Besitz seien, könnte bei der Stadt Münster darauf hingewirkt werden, dort ein besonderes Wohnprojekt vorzusehen. Ein städtisches Unternehmen wie die Wohn- und Stadtbau könnte ein solche Projekt übernehmen. Entsprechend früheren Ratsbeschlüssen könnte dort in einer äußerst günstigen Stadtlage ein Projekt „gemeinschaftliches und generationsübergreifendes Wohnen" initiiert werden, das die augenblicklichen Schwierigkeiten für Studenten, Wohnraum zu bekommen, so beheben könnte. Die Umbauten könnten barrierefrei so vorgenommen werden, dass dort, wenn die Wohnungen nicht mehr für Studenten gebraucht würden, da die Zahl der Studenten auf Dauer voraussichtlich abnimmt, die Zahl der Senioren aber eher zunimmt, dort entweder Senioren oder auch Behinderte einziehen könnten, die auf gemeinschaftliches Wohnen besonderen Wert legen. Dass die Stadt aufgefordert wird, hier Wohnraum für sozial Schwache auch zur Verfügung zu halten, entspricht dem vielfach geäußerten Wunsch der im Rat vertretenen Fraktionen und Gruppen. (Siehe zu „Alte Mauritzschule" unser Antrag an den Rat!)

Auch über das Hochhaus am Hauptbahnhof, das Bauvorhaben Winkhaus und die Briten-Wohnungen wurde eingehend diskutiert. Man war sich einig, dass dort, anders als voraussichtlich an der Jahnstraße, etwa für Bürger mit Grundsicherung und Wohnberechtigungsschein bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden müsse. Auf die BIMA und die Politik wie auch auf die Stadtverwaltung müsse entsprechender Druck gemacht werden. Frau Hammes empfahl ein Gespräch mit Frau Fahl, dem allgemein zugestimmt wurde.

Jutta Hammes wurde zur Sprecherin und Christina Wienhues zur stellvertretenden Sprecherin jeweils einstimmig gewählt.

Die nächste Sitzung ist am 10.04.2013 ab 9.30 Uhr, voraussichtlich wieder im Hansahof.

Abschließend gab Erwin Stroot Informationen über die Arbeit des Vereins „Wohnen für Hilfe" und bat um Unterstützung der wichtigen und erfolgreichen Aktion. Er verwies auch auf die Arbeit im Hansahof und schlug vor, dort auch einmal eine Veranstaltung der Seniorenvertretung zu machen.