Sprechstunden:
Montags 10 - 12 Uhr, Mittwochs 15 - 17 Uhr
Stadthaus 1
Raum 381

Gemeinsame Informationsveranstaltung des Seniorenrats Münster e.V. und der Kommunalen Seniorenvertretung Münster

Die stellvertretende Leiterin des Sozialamts, Frau Christine Adams, hielt das Eingangsreferat über sämtliche Möglichkeiten der Anspruchsberechtigung und des Bezugs von sozialen Leistungen wie Grundsicherung, Hartz IV. Wohngeldpp.

Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit Dr. Petra Dieckmann (Die Grünen), Beanka Ganser (SPD), Gisela Geschkewitz (FDP), Richard Halberstadt (CDU) und Raimund Köhn (Die Linke) unter humorvoller Moderation von Jochen Temme statt. 

Themen waren der Münster-Pass, dessen Erhalt von allen außer der FDP-Vertreterin gefordert wurde. Die FDP spricht sich aus Kostengründen, um die Haushaltssicherung zu vermeiden, gegen die Weiterführung aus. 

Danach fragte Frau Hitze die Podiumsmitglieder, was diese zur besseren Integration der 12000 Senioren mit Migrationsvorgeschichte unternehmen wollen. Frau Chudziak (Seniorenrat) forderte für Senioren bezahlbaren Wohnraum, der im Hinblick auf die zunehmende Anzahl von Studenten immer knapper werde. Dr. Bonn wies darauf hin, dass mehr Wohnungen nach der DIN 18040 – 1 (barrierefrei) errichtet werden müssen, um den steigenden Bedarf zu decken. Die Podiumsgäste waren sich einig, dass die zurzeit durch die Stadt Münster geförderte Anzahl von Sozialwohnungen zu gering sei. Sie sicherten sämtlich zu, sich für eine Änderung dieser Praxis einzusetzen. 

Frau Hitze forderte ein stärkeres Engagement der Stadt, um verarmte ältere Menschen, die sich aus Scham nicht an die Behörden wenden, ausfindig zu machen.

Frau Hammes vom Verein „ Gemeinschaftliches Wohnen in Münster e.V. „ forderte für die Senioren Ansprechpartner bei der Stadt, die sich um deren Belange bezüglich Wohnraum kümmern sollen. Hier erfolgte durch das Podium lediglich ein Hinweis auf das Sozialamt. 

Herr Juschka wies nochmals auf die bereits im Bürgerhaushalt 2012 angeregte Änderung der in den 50er bis 70er Jahren erstellten Bebauungspläne mit zu kleinen Baufenstern und nicht zu genehmigenden Dachaufbauten hin. Frau Ganser sprach die Schwierigkeit der Nachverdichtung, insbesondere im Kreuzviertel, an.