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Stadthaus 1
Raum 381

Kooperation zwischen Stadtsportbund und Seniorenvertretung

Das Foto zeigt von links: Heinz Diekel KSVM, Helga Hitze KSVM, StefanieDie Kommunale Seniorenvertretung Münster hat zwischenzeitlich einige Erfahrungen im Einsatz mit sportlichen Aktivitäten älter Menschen gesammelt.

 

 

So mit dem Projekt „Fit für 100“, als wir erleben konnten, wie unselbständige und teilnahmslose Bewohner von Pflegeinrichtungen durch geeignete sportliche Aktivitäten schnell wieder zu Kräften kamen, Lebensfreude und Aktivität zurück gewannen. Durch ein wenig Krafttraining fühlten sie sich wieder stark, zogen sich wieder nach eigenem Geschmack an und nahmen ihr Essen ohne Hilfe zu sich. 

Ein weiterer Schritt der Seniorenvertretung war der Vorschlag, Mehrgenerationenspielgeräte an geeigneten Stellen in der Stadt aufzustellen. Bedauerlicherweise sind die Standorte dieser Geräte, 15 an der Zahl, noch nicht ausreichend in unserer Stadt bekannt. Bei einer Veranstaltung im Gesundheitshaus, an der fast 100 ältere Menschen teilnahmen, wurde ein professioneller Kurzfilm über die Arbeit an diesen Gräten gezeigt. Das Echo war, dass aus dem Publikum eine Auflistung der Standorte dieser Geräte verlangt wurde. Die Seniorenvertretung konnte das Grünflächenamt dafür gewinnen, eine solche Auflistung anzufertigen und sie dann zu veröffentlichen. 

Ein nächster Schritt erfolgt in Kürze. Die Landesregierung in NRW hat ein Programm aufgelegt, welches unter dem Titel „Bewegt älter werden in NRW“ durch mehr Bewegung und Sport Menschen im höheren Lebensalter zu einem aktiven und möglichst selbstständigen Leben zu verhelfen. 

Frau Stefanie Tannert, Koordinatorin des Programmes beim Stadtsportbund Münster (SSK), nahm Kontakt zur Seniorenvertretung auf und traf sich mit Helga Hitze, Heinz Diekel und Klaus Stoppe zu einem Gespräch, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Eine erste Vereinbarung besagt, dass der Stadtsportbund gemeinsam mit den örtlichen Sportvereinen seine organisierten Mitglieder an die Mehrgenerationenspielgeräte heranführen will. So sollen bestehende Wandergruppen gezielt die Standorte der Mehrgenerationenspielgeräte anlaufen, um diese kennen zu lernen und andere ältere Menschen für ein aktives Tun zu gewinnen. 

„Wir bekommen jetzt die Unterstützung seitens des SSB, die wir uns schon immer gewünscht haben“ sagte Heinz Diekel, Vorsitzender der Kommunalen Seniorenvertretung Münster zum Abschluss des Gespräches mit dem Stadtsportbund.