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Informationsdienst 2017

Seminar bei der Landesseniorenvertretung: "Die Mühen der Ebenen"

Am 04.07.2017 haben Barbara Klein-Reid, Jutta Hammes und Dr. Gerhard Bonn von der KSVM an einem Seminar der Landesseniorenvertretung rund um das Thema „Teamarbeit und Arbeitsorganisation in der Praxis von Seniorenvertretungen“ im Haus der Diakonie in Münster teilgenommen.

Frau Barbara Eifert führte als wissenschaftliche Beraterin der Landesseniorenvertretung NRW mit einigen kurzen Statements in das Seminar ein. Anhand einer Präsentation zu „Organisation und Strukturen auf kommunaler und Landesebene NRW“ erläuterte sie einige grundlegende Zusammenhänge.

Da Seniorenvertretungen auch mit der Erwähnung in der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (§ 27 a GO NRW) ab Dezember 2016 nach wie vor freiwillige Einrichtungen der Kommunen sind, bietet dies neben einigen Gefahren auch die Chance, Aufgaben selbst zu definieren. Dabei will die Landesseniorenvertretung NRW mit Hilfe ihres Angebotes in Form von Seminaren und Arbeitshilfen unterstützen. Hinzu kommen Arbeitshilfen von Kooperationspartnern, die Themen, Inhalte und Methoden für die Arbeit kommunaler Seniorenvertretungen bieten.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG LSV e. V.) vereinigt die 16 Landesseniorenvertretungen, die Dachorganisationen der kommunalen Seniorenvertretungen.

Seniorenvertretungen gibt es aufgrund der Freiwilligkeit ihrer Einrichtung in unterschiedlichsten Formen. Damit einher gehen die verschiedenen Namensgebungen. Um alle, wie etwa Seniorenräte, -beiräte, -arbeitskreise etc., einzuschließen und keine Form auszuschließen, wird der Begriff „Seniorenvertretung“ als Oberbegriff verwendet.

Zurzeit sind 166 Seniorenvertretungen in Nordrhein-Westfalen (also ca. 40% der 396 Kommunen) in der Landes-Seniorenvertretung NRW zusammen geschlossen.

Welcher Aufgabe sich Seniorenvertretungen im Sinne ihrer grundsätzlichen Zielrichtung annehmen, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Zu diesen Gegebenheiten zählen die Konstituierung, die Struktur und die Organisation und eng damit verknüpft die Rahmenbedingungen für die Seniorenvertretung.

In der Gruppenarbeit am Nachmittag wurden die unterschiedlichen Bedingungen und Vorgehensweisen der teilnehmenden Seniorenvertretungen aufgearbeitet und ausgetauscht.

 

Barbara Klein-Reid