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Antrag an den Rat der Stadt Münster

Die Kommunale Seniorenvertretung Münster (KSVM) beantragt, dass das Gelände und das Gebäude der so genannten „Alte Mauritzschule“ so überplant wird, dass ein Projekt entsteht, das im Sinne früherer Entscheidungen des Rates und der Ausschüsse gemeinsames/gemeinschaftliches Wohnen mit generationsübergreifenden Aspekten ermöglicht und das auch Bürgern mit geringen Einkommen offen steht.

Begründung:

1. Gelände und Gebäude der „alten Mauritzschule“ gehören zu den  wenigen innerstädtischen Objekten im Besitz der Stadt, die noch für Wohnzwecke zur Verfügung stehen könnten.

2. Die Lage des Geländes in Bezug auf die Stadtmitte, auf Sport- und Grünflächen, auf Arztpraxen und Apotheken, auf Einzelhandel sowie auf die Verkehrsanbindung ist hervorragend.

3. Das bedeutet, dass dort eine ausgezeichnete Wohnmöglichkeit für alle Bürger besteht, insbesondere aber für behinderte Menschen, für Senioren, für junge Familien, etwa auch Studentenfamilien mit Kind(ern).

4. Das bedeutet ferner, dass dort ein Projekt gemeinsamen/gemeinschaftlichen Wohnens entstehen könnte, also Alt und Jung, Senioren und Studenten, Studentenfamilien und Senioren, Behinderte und Senioren …

5. Es wäre möglich, dieses Wohnprojekt zunächst vornehmlich für Studenten, dann später für Senioren vorzusehen und entsprechend barrierefrei zu planen und zu bauen.

6. Die Entwicklung der Studentenzahl in Münster ist eher besorgniserregend, weil zu wenig Wohnraum für Studenten zur Verfügung steht. Ebenso führt die demografische Entwicklung in Münster auch bei den Senioren zu einer deutlichen Zunahme. Aktuell muss daher etwas für die Unterbringung der Studenten gemacht werden, langfristig aber eben auch für Senioren.

7. Das Preisniveau für Wohnen in Münster ist schon jetzt ziemlich hoch und steigt voraussichtlich weiter an. Daher ist die Stadt in der Verpflichtung, bezahlbaren Wohnraum vorzuhalten. Die Realisierung des Projektes könnte einem städtischen Unternehmen wie der Wohn- und Stadtbau übergeben werden.

8. Die Bemühungen im Quartier die Wohnumgebung positiv zu gestalten, insbesondere für Senioren, könnten durch ein solches Projekt gemeinschaftlichen Wohnens unterstützt werden.

Walter Hüsken, AK Wohnen                                 

Jutta Hammes, Sprecherin AK Wohnen

Martin Schofer, Vorsitzender KSVM