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Erfahrungsaustausch Barrierefreies Bauen

Das Tiefbauamt der Stadt Münster veranstaltete am 6. Nov. 2013 zum zweiten Mal einen Erfahrungsaustausch zu dem Thema „Barrierefreies Bauen im öffentlichen Straßenraum“.

( v.l.) Wulf Greiling (KIB), Gerhard Rüller/Christel Vissing (Tiefbauamt), Angelika Wirmer/Dr. Gerhard Bonn (KSVM), Annette Schlatholt (LAG SELBSHILFE NRW)

 Zunächst begrüßte der stellvertretende Amtsleiter Gerhard Rüller im Rathaus die rund 70 Gäste: überwiegend Bauexperten aus ganz Deutschland, aber auch betroffene Mitbürger, d. h. Sehbehinderte, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Rollstuhlfahrer. 

Anschließend referierte Dr. Markus Rebstock von der Fachhochschule Erfurt (Institut Verkehr und Raum) zum Thema „Richtlinien, Hinweise, Normen und Leitfäden“  über die aktuelle Sachlage zur Umsetzung der Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention, der Barrierefreiheitsgesetze auf EU-Ebene, dem BGG, dem ÖPNVG NRW sowie den deutschlandweit gültigen Regelwerken bzw. Standards (DIN-Normen).

Die vorgestellten Ergebnisse der zwei Arbeitsgruppen mit Themenschwerpunkten „Schaffung bzw. Vereinheitlichung“ von Barrierefreiheit im Straßenraum bzw. in stadtgestalterisch sensiblen Bereichen diskutierte das Plenum intensiv.

Im Zusammenhang mit dem Appell zur „Revitalisierung der Innenstädte bzw. Stadtteilzentren“ wurden die münsterspezifischen Gegebenheiten, wie z. B. Pflasterung bzw. Furten am Prizipalmarkt, Umbau der Königsstraße, der Rothenburg, der Kirchherrngasse (Planung), Farbe der Bodenindikatoren in der historischen City (Altstadtsatzung), insbesondere das Spezialproblem der ‚barrierebildenden’ Fahrräder in Fußgängerbereichen der Stadt dargestellt.